Angebote der Goldbergseniorenakademie

Exkursionen
🖼️ Donnerstag, 15.01.2026 – Schauwerk Sindelfingen
„When I remember“
Das Schauwerk präsentiert beeindruckende zeitgenössische Kunst. Die Ausstellung „When I remember“ lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und moderne Kunst miteinander in Verbindung zu bringen.
Ein inspirierender Kunstnachmittag direkt vor unserer Haustüre!

🎨🏭 Donnerstag, 26.02.2026 – Kunstverein Wagenhallen, Stuttgart
Besichtigung der Atelierräume
Ein Blick hinter die Kulissen kreativer Arbeit! Wir erkunden die Atelierräume der Wagenhallen und lernen Künstler*innen und ihre Werke hautnah kennen.
Ideal für alle, die Kunst einmal „mittendrin“ erleben möchten.

🚶‍♀️🚶‍♂️ Wanderungen
Unsere Wanderungen bieten Bewegung, Natur und gute Gemeinschaft.
Die Touren im Winter und Frühjahr führen uns zu abwechslungsreichen Zielen in der Region:
– Di, 10.02. – Bergtour rings um Nagold
– Mi, 25.02. – Rund um Kirchheim/Neckar
Alle Details finden Sie im Programmheft des 2. Halbjahrs 2025, erhältlich in allen Kirchen oder online unter:
👉 www.goldberg-seniorenakademie.de
📚 Vorschau Vorträge 2026

Damit Sie schon jetzt planen können:

🌏 Donnerstag, 12. März 2026

Pfarrer Basani berichtet über Indien
Ein spannender Blick in Kultur, Religion und das Leben in Indien – mit vielen Eindrücken aus der persönlichen Begegnung vor Ort.

🌍 Donnerstag, 26. März 2026

Pfarrer Grace berichtet über den Kongo
Ein inspirierender Vortrag über Menschen, Kirche und Herausforderungen im Kongo – lebendig erzählt und mit eindrücklichen Bildern.

Die genauen Informationen gibt es im Programmheft 1. Halbjahr 2026, das ab Mitte Januar erscheint.

Weitere Kursangebote finden Sie in unserem  Newsletter 1 2026

Bewegung und Veränderung – Informationen für unsere Gemeinde

Infoabend: Dienstag, 10.02.2026, 19:30 Uhr, Gemeindehaus St. Anna, Maichingen

In der Kirche bewegt sich viel – und diese Veränderungen betreffen uns alle. Viele fragen sich:
„Warum so viel Unruhe? Kann nicht wieder alles werden wie früher?“
Andere erleben Unsicherheit und Sorge.

Gleichzeitig eröffnet Veränderung auch neue Wege, neue Chancen und neue Formen von Gemeinschaft.
Mit diesem Text möchten wir informieren, Zusammenhänge erklären und zu einem offenen Dialog einladen.


1. Ein Blick zurück – und nach vorn

Viele erinnern sich gerne an die Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil:
Lebendigkeit, Mitgestaltung durch viele Ehrenamtliche, echter Aufbruch.

Seitdem hat sich jedoch sowohl die Gesellschaft als auch die Kirche stark verändert. Kirche wird heute häufiger wie ein Dienstleistungsunternehmen wahrgenommen, während gleichzeitig immer weniger Hauptberufliche zur Verfügung stehen.

Doch eines bleibt:
Wir alle sind durch Taufe und Firmung berufen, Kirche zu leben und zu gestalten.
Kirche lebt von den Menschen – von uns!


2. Fakten, die zum Handeln zwingen

Die Zahlen der Diözese sind eindeutig:

  • weniger Mitglieder,

  • weniger Personal,

  • weniger finanzielle Mittel,

  • mehr notwendige Verwaltungsarbeit,

  • steigende Energie- und Gebäudekosten.

Deshalb entwickelt die Diözese mit großem Tempo neue Strukturen für eine Kirche der Zukunft.


3. Entscheidungen des Diözesanrats

(Quelle: Diözese Rottenburg-Stuttgart, Sitzung November 2025)

Der Diözesanrat hat wesentliche Weichen gestellt, damit die Kirche in Baden-Württemberg auch künftig tragfähig bleibt:

  • Die Zahl der künftigen Kirchengemeinden wird deutlich reduziert.

  • Es entstehen größere pastorale Räume („Raumschaften“).

  • Jede Einheit benötigt eine rechtliche Leitung:

    • ein Priester oder

    • ein*e Pfarrbeauftragte*r oder

    • ein Team mit einem moderierenden Pfarrer.

  • Hauptberufliche arbeiten künftig stärker in Teams mit Schwerpunkten.

  • Kirchorte sollen erhalten bleiben – als Orte gelebten Glaubens.

Link zum Beschluss:
www.drs.de/ansicht/artikel/wegweisende-entscheidungen.html


4. Was bedeutet das für unsere Region?

Sindelfingen, Böblingen, Maichingen, Magstadt und möglicherweise weitere Orte könnten eine gemeinsame große Pfarrei bilden.
Noch ist nichts entschieden – die offiziellen Gespräche beginnen erst nach den Beschlüssen der Diözese.

Im Jahr 2026 wird klarer werden, wie die neue Raumschaft für unser Dekanat aussehen kann.


5. Die große Frage: Wie wollen wir als Gemeinde in Zukunft leben?

Für unsere Gemeinde bedeutet das:

  • Wollen wir eigenständig bleiben?

  • Oder Teil einer größeren Einheit werden?

Beides braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Ohne engagierte Christ*innen vor Ort bleibt Gemeinde – im sozialen Nahraum – nicht lebendig.


6. Die Gebäudefrage

Auch unsere Gebäude müssen wir neu denken:

  • Welche Räume brauchen wir wirklich?

  • Wo lässt sich Energie sparen?

  • Welche Gebäude können wir nicht mehr finanzieren?

  • Wie geht verantwortlicher Umgang mit Ressourcen, Wohnraum und Energie?

Es geht um langfristige, tragfähige Entscheidungen.


7. Neue Raumschaften – was bedeutet das konkret?

  • Es wird größere Seelsorgeeinheiten geben.

  • Die bisherigen Kirchengemeinden werden in einer großen Pfarrei aufgehen.

  • Die Kirchorte bleiben – aber mit weniger hauptamtlicher Präsenz.

  • Der Kirchengemeinderat verändert sich:

    • Jeder Ort entsendet wenige Vertreter*innen in einen gemeinsamen großen KGR.

  • Pastoralteams werden weiterhin begleiten – aber mit klaren Zuständigkeiten und weniger Präsenz.

Alles, was wir vor Ort wichtig finden und tragen können, wird weiter bestehen.


8. Unser Auftrag: Kirche vor Ort gestalten

Die Diözese entwickelt Konzepte.
Aber entscheidend ist:
Kirchorte leben von den Menschen, die dort glauben, hoffen, feiern und sich engagieren.

Wir sind eingeladen, jetzt schon zu überlegen:

  • Welche Angebote sind uns wichtig?

  • Wo wollen wir als Christ*innen sichtbar sein?

  • Wie können Gruppen, Kreise und Initiativen weiterleben, auch ohne eigenen KGR?

  • Welche Form lokaler Leitung („Lobinger-Modell“) kann uns stärken?


9. Einladung zum Gespräch

Wir möchten diesen Weg nicht im Stillen gehen.
Deshalb laden wir herzlich ein:

Infoabend „Kirche der Zukunft“

📅 Dienstag, 10.02.2026
🕢 19:30 Uhr
📍 Gemeindehaus St. Anna, Maichingen

Dort informieren wir ausführlich, beantworten Fragen und geben Raum für Austausch und Sorgen – aber auch für Ideen, Mut und Hoffnung.


Gemeinsam weitergehen

Veränderung fordert uns heraus.
Aber sie öffnet auch Türen. Neue Formen von Kirche werden möglich – getragen von Menschen, die sich als Teil dieser Kirche verstehen.

Wir vertrauen darauf, dass Gottes Geist uns begleitet, stärkt und inspiriert.

Gehen wir diesen Weg gemeinsam – mit Mut, Kreativität und Hoffnung.

Bibelabende

Lauschen mit der Seele: Biblische Erzählungen und Selbsterfahrung

Offener Treffpunkt zum Innehalten, Nachdenken und Austauschen

Womit beschäftigen  wir uns? Wir lesen unterschiedliche Texte aus der Bibel. Wir arbeiten mit vielfältigen, kreativen  Methoden und spüren dem Wort nach, das uns leben lässt.

Bitte bringen Sie eine eigene Bibel mit. Das Angebot ist kostenfrei.

Wann:  Immer am 2. Donnerstag eines Monats von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr Termine:  09.01./13.02./13.03./ 10.04./ 08.05. / 12. 06./ 10.07.25

Wo:  in Sindelfingen

Leitung:  Ingrid Wedl, Pastoralreferentin i.R. und geistige Begleiterin

Fragen bitte an Ingrid Wedl:  Tel. 07031/81 20 86

Praxistipp Sammlungspflicht

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Aktion Hoffnung
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Das bedeutet: Gut erhaltene Kleidung, Schuhe und Heimtextilien sollen gesammelt und wiederverwendet oder recycelt werden. So tragen wir alle dazu bei, wertvolle Rohstoffe zu erhalten und die Umwelt zu schützen.

Was gehört in die Kleidersammlung?
👍 Gut erhaltene Kleidung (Ober- und Unterbekleidung)
👍 Schuhe (paarweise gebündelt)
👍 Accessoires (Schals, Mützen, Taschen)
👍 Heimtextilien (Bettwäsche, Handtücher, Gardinen)

Was gehört NICHT hinein, darf aber in den Restmüll?
👎 Stark verschmutzte oder zerschlissene Kleidung
👎 Nasse Textilien
👎 Stoffreste oder technische Textilien

Wo kann ich meine Kleidung abgeben?
Sie können Ihre Kleiderspenden bei der Aktion Hoffnung abgeben:
Über einen der mehr als 1.300 Kleidercontainer (www.altkleiderspenden.de), bei Straßensammlungen in Ihrer Region oder direkt in der SECONTIQUE-Boutique vor Ort – die Standorte finden Sie unter www.secontique.de

Was passiert mit Ihrer Spende?
Ihre Kleidung wird nach den FairWertung-Kriterien sortiert und entweder als Second-Hand-Mode weiterverkauft oder fachgerecht recycelt. Die Erlöse aus den Sammlungen fließen direkt in nachhaltige Sozialprojekte weltweit und fördern Bildung und Entwicklung. Mehr Info unter www.aktion-hoffnung.org

50 Jahre KjG St. Maria

Dieses Jahr fand unser Jubiläum für unglaubliche 50 Jahre KjG St. Maria Sindelfingen statt.
Mit vielen Gästen vom Gründungsmitglied bis zum jüngsten Mitglied unserer KjG waren alle vertreten, die sich unserer KjG verbunden fühlen.
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, Abendessen und Diashow war für jede*n etwas dabei.
Wir freuen uns auf weitere 50 Jahre und auf viele neue KjGler*innen, die unsere Gemeinschaft künftig mit Leben füllen!

Nachruf P. Edgar Hasler

Pater Hasler ist am Samstag 27.04. 2024 im Alter von 85 Jahren gestorben und am Freitag, 03. Mai war das Requiem und seine Beerdigung an der Pfarrkirche Mörschwil in der Schweiz, nahe bei seinem Ordenshaus „Untere Waid“. Er ist am 09.November 19938 in Liechtenstein geboren und ist mit 21 Jahren in den Orden der Salettiner eingetreten. „Maria von La Salette“ hatte sein Herz berührt und er liebte sein bodenständiges Marienbild, die Mutter Gottes, als Versöhnerin der Sünder.

Er kam 1978 mit 40 Jahren als Pfarrer nach St.Maria auf den Goldberg. Die Ordensgemeinschaft der Salettiner hatte die Seelsorge in der gesamten Stadt Sindelfingen übernommen. Er blieb 31 Jahre lang bis 2009.

Die Begleitung der Jugend war ihm immer sehr wichtig und er traute ihnen etwas zu und gab ihnen Raum zum Gestalten. Jahrelang war er auch Dekanatsjugendseelsorger und er sagte, dass er von den jungen Leuten viel gelernt habe, auch den achtsamen Umgang mit einer geschlechtergerechten Sprache. Ihre ehrlichen Rückmeldungen hat er gut annehmen und umsetzen können.

Viele schätzten auf dem Goldberg seine offene und menschliche Art. Er war Theologe und auch Mathematiker und sprach fließend Französisch, was ja seine Ordenssprache war. Die Ökumene lag ihm sehr am Herzen und zusammen mit Reinhard Seibert pflegte er ein gutes Miteinander. Viele ökumenische Gottesdienste und Feste wurden gefeiert und auch die Reisen zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Mittler haben noch viele in lebendiger Erinnerung. Seine Pfarramts- Sekretärinnen Frau Hohenstein und Pia Kutter schätzen die menschliche Zusammenarbeit mit ihm.

Auch zur Kindertagesstätte gleich neben der Marienkirche gab es sehr gute Verbindungen, die Gerda Ruzitschka über viele Jahre pflegte. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen lagen ihm am Herzen, sondern auch die alten Leute, für die es auf dem Goldberg eine Altentagesstätte gab, aus der später die Seniorenakademie hervor ging. Mit seinem 2. Vorsitzenden Franz Bald hatte er eine gute Verbindung und bereitete mit ihm zusammen jahrzehntelang viele Sitzungen und Aktionen vor.

Pater Edgar war ein beziehungsfähiger Mann, der sich auch von der Armut vieler Menschen in der weiten Welt anrühren ließ. So begleitete er das Projekt Oruro in Bolivien, das Gerburg und Winfried Trabold 1983 ins Leben gerufen hatten, mit viel Engagement und auch für die Menschen in Angola wurden „Missionsbazare“ und vielfältige Sammelaktionen gestartet.

Pater Hasler und Familie Trabold besuchten auch selbst das Projekt von St. Maria in Oruro im Hochland von Bolivien und freuten sich, dass die Gemeinde so tatkräftig das Projekt bis heute unterstützt. Auch durch große Sternsinger Aktionen wurde Geld gesammelt und jungen, armen Menschen durch den Besuch einer Abendschule und überhaupt durch Bildung und Verpflegung in einem Speiseraum neue Hoffnung und Perspektive gegeben.

Die Jugend und Liesel Diederich engagierten sich toll und die KJG bot über viele Jahre „Gemeinsam Essen“ im Gemeindehaus an. Aus der der Jugendarbeit auf dem Goldberg sind viele engagierte Frauen und Männer in verantwortliche Positionen hineingewachsen, was ihn sehr  freute, wie die Bildungsreferentin  Daniela Klaß und Pastoralreferent und Jugendseelsorger Andreas Chucherko, um nur ein paar Namen zu nennen aber auch die vielen  anderweitig engagierten aus der Jugendarbeit  heraus gewachsenen Frauen und Männer wie Matthias Lauer, Jörg Blessing, Gerhard Seidler und noch viele andere mehr, die alle gar nicht aufzuzählen sind.

Pater Edgar Hasler hat durch sein Wirken von 1978 bis 2009 gute Grundlagen gelegt, auf denen andere weiterbauen konnten. Seine offene, zugewandte Art wird vielen in Erinnerung bleiben: Auch seine Lebensfreude, seine frohe Art Feste zu feiern, seine Art, andere in den Mittelpunkt zu stellen und sich an deren Gaben und Talenten zu freuen. Er wollte als Pfarrer „Diener der Freude“ sein, und nicht der „Herr Pfarrer“, der alles bestimmt“. Das ist ihm wirklich gelungen. Er konnte delegieren, ermutigen und auch improvisieren. Auch in die Gesamtkirchengemeinde brachte er sich ein. Er spielte gerne Skat und hat sehr gern gesungen und wusste sehr viele Strophen auswendig von sehr vielen Liedern.

Ich selber habe 17 Jahre als Pastoralreferentin mit ihm zusammengearbeitet und schätzte immer seine Offenheit, seinen Weitblick, seine ökumenische Gesinnung, seinen kritischen Blick, wenn Verlautbarungen der katholischen Kirche allzu klerikal daherkamen. Er hatte seinen Platz bei den Menschen, mit denen er Freude und Leid teilte und Anteil nahm.

Ich kann nur im Namen der Gemeinde St. Maria ein herzliches Vergelt’s´ Gott sagen für alles, was du eingebracht hat in den 31 Jahren von 1978 bis 2009.

Edgar, du bist uns nur voraus gegangen und wir glauben fest, dass du nun angekommen bist bei deinem guten Hirten, im Licht und in der Liebe.

A Dieu Edgar   -zu Gott Edgar –   Auf Wiedersehen Edgar –      deine Ingrid Wedl.