Neuigkeiten zu Corona-Situation

Liebe Gemeindemitglieder,
Bund und Länder haben am 15. April beschlossen, dass es – was Gottesdienste und Versammlungen betrifft – bis zum 3. Mai keine wesentlichen Änderungen gibt. Wie werden also auch weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können.
Man mag diesen Beschluss bedauern, kritisieren oder bejammern – es hilf alles nichts. Solange die Ausbreitung des Corona-Virus offensichtlich nur durch ein Vermeiden von Menschenansammlungen verhindert werden kann, werden wir solche Maßnahmen befolgen müssen.
Das fordert unsere Geduld heraus, die Fähigkeit, etwas, was uns gegen den Strich geht, anzunehmen, ja zu ertragen. Mich erinnert dies an ein bekanntes Gebet:
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen können wir nicht ändern. Ich hoffe aber, dass in den angekündigten Gesprächen zwischen Land und Kirchen nach dem 3. Mai zu einer Lockerung des Versammlungsverbotes in unseren Gotteshäusern kommt.
Bis dahin werden wir in unseren Gemeinden die bisherigen Angebote fortführen. Regelmäßig gibt es Hinweise und Impulse auf unseren Homepages, vor allem Links zu Angeboten und Live-Streams in unserem Dekanat oder unserer Diözese. Unsere Kirchen bleiben auch weiterhin geöffnet. Und selbstverständlich dürfen Sie sich telefonisch mit Anliegen an uns wenden.
So grüße ich Sie mit den Worten des Apostels Paulus: Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet. (Röm 12, 12)
Pfarrer Markus Ziegler, Administrator